Mode & Beauty

Das perfekte Brautkleid für den schönsten Tag des Lebens finden

Zu den wichtigsten Tagen im Leben einer Frau gehört die Hochzeit, und das aus guten Grund: Sie markiert einen neuen Lebensabschnitt und die jahrelange Liebe zum Partner wird vor der ganzen Familie und den Freunden zelebriert. An einem solch besonderen Tag sollte die Braut ein besonderes Hochzeitskleid tragen. Wenn die Suche nach dem Hochzeitskleid auch viel Spaß bereitet, so gestaltet sich diese oft nicht einfach. Diese Tipps helfen dir dabei, zu deinem perfekten Brautkleid zu kommen.

Das Brautkleid sollte mindestens vier Monate vor der Hochzeit besorgt werden

Vier Monate, ist das nicht zu früh? Du hast vielleicht Angst, dass du zu- oder abnimmst und dann vor der Hochzeit nicht mehr in dein Hochzeitskleid passt. Das ist durchaus verständlich, aber bedenke: Anders wie bei einem normalen Abendkleid kannst du nicht einfach in ein Modegeschäft spazieren und dir dein Brautkleid aussuchen, direkt bezahlen und mitnehmen. Da die im Brautmodengeschäft zu Verfügung stehenden Brautkleider nur zum Anprobieren sind, kannst du lediglich das Kleid deiner Wahl bestimmen und bezahlen. Dieses wird dann von der Verkäuferin oder Beraterin auf deine Maße abgestimmt und in Bestellung gegeben. Die Lieferung deines Hochzeitskleides in das Brautmodegeschäft kann durchaus zwischen zwei bis drei Monaten dauern. Und auch danach kannst du es nicht sofort mitnehmen, weitere Anproben gewährleisten durch kleinere Verbesserungen, dass dir das Kleid perfekt passt – selbst wenn du dazwischen fünf Kilo abgenommen hast.

Sei diszipliniert in Bezug auf deinen Körper

Schwieriger sieht es im Hinblick auf eine Gewichtszunahme aus: Das Kleid enger zu nähen ist einfach, es hingegen weiter zu machen ist schwierig. Da hilft nur eines: Sei diszipliniert und versuche wenigstens dein Gewicht und damit deinen Körperumfang zu halten. Dafür musst du keine Diät halten, stopf einfach nur keinen Süßkram in den letzten Monaten vor deiner Hochzeit in dich hinein. Naschen kannst du an deinem großen Tag noch genug an der Hochzeitstorte!
Bei Schwangeren sicherlich ist es ein wenig schwieriger. Diese sollten sich beraten lassen, eventuell ist es möglich, vorsorglich einen größeren Bauchumfang bei den Maßen mit einzuberechnen. Da der Bauch kontinuierlich wächst, ist es auch ratsam, mindestens eine Woche vor der Hochzeit die letzte Anprobe durchzuführen, damit das Kleid auch wirklich nicht zu eng ist.

Sei dir deiner eigenen Erwartungen und Voraussetzungen bewusst

Was für ein Hochzeitskleid hast du in deiner Fantasie vor dem Altar oder im Standesamt an? Und was bist du bereit, dafür zu investieren? Das sind beides wichtige Fragen, die du für dich im Vorfeld unbedingt klären musst. So gestaltest du den Kauf für dich und für die Verkäuferin einerseits angenehmer und ersparst dir anderseits unangenehme finanzielle Überraschungen.

Zur Orientierung solltest du dir eine Brautmodenzeitschrift erwerben und im Internet nach Hochzeitskleidern stöbern.

Dabei

  • achtest du genau darauf, was dir an bestimmten Brautkleidern besonders gefällt.
  • merkst du dir gleichzeitig auch, was du an bestimmten Kleidern nicht so schön findest.
  • machst du dir ein realistisches Bild von den Kosten

Das hilft dir, einen oder mehrere bestimmte Stile zu präferieren, was dir die Entscheidung sowohl darüber erleichtert, welche Kleider du im Brautmodegeschäft anprobieren willst und von welchen du gleich die Finger lässt. Zuletzt solltest du dir auch ein realistisches Maximal-Budget setzen, vor dem Kauf bestimmen, wie viel Geld zu bereit zu investieren bist.

Brautkleid Schnitte

Informiere dich über Schnitte, Stoffe und Farben bei Hochzeitskleidern

Im Vorfeld kannst du dich aber auch schon über die vielen verschiedenen Stile, Stoffe und Farben, welche Hochzeitskleider haben können, informieren. Es lohnt sich, wenn es dir nicht nur bewusst ist, dass es kurze und lange Hochzeitskleider gibt, sondern dass diese in vielen verschiedenen Farben, Schnitten und Stoffen erhältlich sind. Hinsichtlich der Farben und Stoffe zählt natürlich der eigene Geschmack, sie sollten aber auch zu den Haaren und Hautfarbe passen. Anhand der Schnitte kann ebenso eine Auswahl vorab getroffen werden, welche Kleider beim Kauf anprobiert werden und welche lieber weggelassen werden, da sie die Braut kleiner oder dicker wirken lassen. Einen kleinen Überblick über Farben, Schnitte und Stoffe haben wir hier für dich zusammengestellt.

Hochzeitskleider gibt es in vielen verschiedenen Farben:
  • klassisches Weiß und seinen Abstufungen Champagner und Elfenbein
  • Bunte Farben, wie Rosa, Pink, Blau
  • urtraditionelles Schwarz
  • Gemustert (zum Beispiel Schwarz-Weiß)
Die geläufigsten Schnitte sind bei einem Hochzeitskleid:
  • Empire-Kleider: Kurzes, figurbetontes Oberteil, welches fließend in den Rockteil übergeht. Besonders geeignet für kleine und etwas molligere Frauen.
  • Etui-Kleider: An den Hüften enganliegendes Kleid, perfekt für schlanke Frauen.
  • A-Linie-Kleider: Figurbetontes Oberteil, und nach unten weiter werdender Rockteil, kaschieren breite Hüften und Beine
  • H-Linie: Oberteil und Rockteil in einer Linie zusammenlaufend, ideal für schlanke Frauen
  • Mermaid-Kleider: schlanke Silhouette und nach unten breiter werdender Rockteil, ideal für schlanke Frauen mit breiten Hüften
  • Godet-Kleider: Ähnlich wie Mermaid-Kleider, nur Rockteil nicht so breit nach unten fallend, vor allem für schlanke Frauen geeignet
  • Princess / Duchesse-Kleider: Figurbetontes, kürzeres Oberteil und nach unten prächtig weit fallender Rock, super für mittel- und große Bräute.
Häufige Stoffe bei Hochzeitskleidern sind:
  • Chiffon: Feiner, matter und transparenter Stoff, super für den Sommer und dezente Kleider, aber sehr empfindlich
  • Tüll: Durchsichtiger, netzartiger und leichter Stoff, ist sehr steif und stabil
  • Satin: schwerer und fester Stoff, dadurch anschmiegsam und knitterfrei
  • Seide: weicher Stoff, sehr anschmiegsam, passt sich super an Außentemperatur an, aber sehr empfindlich
[/su_list]

Lass dich vor Ort professionell beraten

Der letzte wichtige Tipp lautet: Geh in ein richtiges Brautmodegeschäft, und bestelle dir um Himmels Willen kein Brautkleid bei Amazon oder Ebay. In einem Brautmodegeschäft hingegen, wie Avinia.de, kannst du die Brautkleider vor Ort anprobieren. Das macht erstens viel mehr Spaß, und zweitens wirst du dabei kompetent beraten. Nur so kannst du dir sicher sein, dass du nach ein paar Monaten das Kleid trägst, das perfekt zu deinen Haaren, deiner Figur und deiner Haut passt – ganz so, als wäre es nur für dich gemacht worden.

Bildernachweis:
alle Bilder – Pixabay.com (CC0 Creative Commons)

Voriger Artikel

Die Schwangerschaftszeit bereichern mit nur 10 Must-Haves

Nächster Artikel

Teppichkleber entfernen - schnell und rückstandslos