Finanzen

Schöner verkaufen: Preisauszeichnung und Etiketten individualisieren und Umsatz steigern!

Das langweilige weiße Preisetikett hat ausgedient. Bei uns erfährst du, wie du deinen Kunden ein noch besseres Einkaufserlebnis bescherst und dabei deine Waren ideal anpreist. So führst du Kunden bewusst zu besonderen, handgemachten oder reduzierten Waren und zeigst ihnen den tatsächlichen Preis durch klare Etikettierung an.

Klarheit und Vertrauen schaffen durch Preisetiketten

Als Verkäufer bist du stets darauf bedacht, deinen Kunden ein noch besseres Einkaufserlebnis zu verschaffen. Hochpreisige und exklusive Geschäfte verzichten zu diesem Zweck gern auf die Ausweisung von Verkaufspreisen, oder verstecken ihre Preise dezent. Der Kunde soll dadurch über die Ware und nicht den Preis nachdenken. Das Konzept, das für besonders teure Waren wie exklusiven Diamantschmuck und Designermode für mehrere tausend Euro funktioniert, schlägt im Kleinen oft fehl.

Die Ausschilderung von Preisen erhöht nicht nur die Zufriedenheit der Kunden, sie sorgt auch für ein klares Verhältnis zwischen Verkäufer und Interessenten. Nichts ist für den Kunden ärgerlicher als ein langes Verkaufsgespräch, eine Entscheidung für einen Kauf und dann die Ernüchterung, dass er sich das Objekt oder die Dienstleistung nicht leisten kann oder möchte. Preisetiketten sollten daher nicht versteckt werden. Sie dürfen prominent platziert sein, idealerweise an dem zum Verkauf stehenden Objekt. Das verhindert auch die in der Regel nicht gern gesehenen Versuche, um den Preis zu feilschen. Findet der Kunde begründete Mängel am Produkt, kannst du ihm immer noch einen niedrigeren Preis für Ausstellungsstücke und Mängelware anbieten.

Billiger! Sonderangebote herausstellen

Sales und Rabattaktionen ziehen kauffreudige Kunden geradewegs an. Es gibt daher keinen Grund, Sonderangebote nicht ganz klar herauszustellen, beispielsweise durch auffällig bunte Etiketten. Eine große Auswahl auffällig bunter Preisetiketten findest du etwa im PB Onlinehandel, einem Shop rund um das Bepreisen und Ausweisen von Waren. Die große Auswahl an auffälligen Neon- und Leuchtfarben lässt sich nutzen, um beispielsweise Abstufungen in den Preisnachlässen darzustellen. So kannst du Preisnachlässe für Kundenkarteninhaber durch pinke und allgemeine Sonderangebote durch rote Preisschilder ausweisen. Grüne Etiketten mit „AKTION“-Vordruck lassen den Kunden erkennen, welche Waren sich zu „3 zum Preis von 2“-Sonderaktionen und ähnlichen Sales kombinieren lassen.

Reduzierte Ware bringt für den Kunden den Vorteil mit sich, dass er nicht das Gefühl hat, es handele sich um günstige Produkte. Vielmehr geht er davon aus, das nun günstige Produkt sei drastisch reduziert worden und deutlich hochwertiger, als der Preis es nahelegt. Bei „Alles muss raus“-Aktionen kannst du so auch günstigere Waren attraktiv anpreisen und „Ladenhüter“ an den Kunden bringen.

Besondere Etiketten für besondere Produkte

Die Qualität und Aufmachung von Preisetiketten verrät dem Kunden immer auch etwas über die Sorgfalt, mit der Verkäufer ein Produkt anpreisen. Das schönste Display wird als minderwertig wahrgenommen, wenn weiße Etiketten lieblos mitten auf dem begehrten Produkt kleben und möglicherweise wichtige Informationen verdecken. Selbiges gilt für Etiketten, welche sich, auch nach dem Kauf, nicht mehr schadlos entfernen lassen. Beschädigen die Preisetiketten die Ware beim Ablösen gar, kann es zu Garantieansprüchen von Seiten der Kunden kommen. Beim Auspreisen solltest du daher auf die Qualität, Anbringung und die Lösbarkeit der Etiketten achten.

Wo du das Etikett anbringst, ist dir als Verkäufer selbst überlassen. Elektronische Preisauszeichner funktionieren am besten, wenn die Schilder auf einem geraden Untergrund angebracht werden. Der Boden eines Produktes bietet sich also als Fläche an. Kunden suchen an dieser Stelle auch am ehesten, wenn sie den Preis nicht auf den ersten Blick finden. Für Kunstobjekte und fragile Waren bietet sich die Auspreisung auf einem gesonderten Schild an, welches durch eine Schnur an der Ware befestigt wird. Das Schild selbst kann dabei außerdem diverse Details rund um die Ware enthalten, ein toller Weg, die Besonderheiten deiner Produkte zu betonen.

Vegan, halal, kosher oder handgemacht? Zeig es!

Was auch immer du verkaufst, mit deinen Produkten möchtest du dich von der Masse abheben. Auch hier können Etiketten helfen, den Kunden auf den ersten Blick zu informieren. So wie der Verbraucher auf Öko- und Bio-Siegel, die erst nach Zertifizierung erhältlich sind, achtet, möchte er auch über andere Besonderheiten sofort informiert sein. Deine Produkte sind kosher, halal, vegan oder von Hand hergestellt? Super, dann zeig es! Am schnellsten geht das mit einem Etikett, das die wichtige Information auf den ersten Blick anzeigt.

Handgemachte Produkte werden vor allem durch Kunden gekauft, die bewusst und nachhaltig einkaufen, und den Kontakt zu Herstellern suchen. Weist du dein Produkt als handgemacht aus, erhöht dies die Verkaufschance bei dieser Gruppe. Du solltest dann jedoch auch darüber informieren können, wer das Produkt hergestellt hat und welche Vorzüge es mit sich bringt.

Aber Achtung: Als Verkäufer trägst du die Verantwortung dafür, den Kunden korrekt zu informieren. Ein als handgemacht glutenfrei und vegan ausgewiesener Donut muss den Anforderungen, die der Verbraucher an ein solches Produkt stellt, am Ende auch genügen. Der Kunde kann dich sonst für die Irreführung belangen. Im Zweifelsfall (beispielsweise bei halalen Lebensmitteln, die viele E-Stoffe enthalten, von denen viele nicht halal sind) sollte ein Experte zu Rate gezogen werden. Das spart dir den Frust einer Auseinandersetzung mit dem Kunden.

Bildernachweis:
Titelbild – Urheber: oleg23photo / 123RF Lizenzfreie Bilder

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