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Giftige & ungiftige Pflanzen für Katzen

Ein Garten ist der Inbegriff von Lebensfreude. Ein Ort der Ruhe und Entspannung und gleichzeitig ein Ort für geselliges Beisammensein und fröhliche Abende mit der Familie und Freunden. Die aufkeimende Saat wachsen zu sehen und die Früchte der Arbeit ernten zu können, bedeutet für viele Gartenbesitzer einfach nur Glücklichsein. Umso wichtiger ist es, bei der Gartengestaltung auf ungiftige Pflanzen für Katzen zu achten.

Glückliche Katzenbesitzer

Katzen sind wunderbare Individualisten. Elegante, eigensinnige und intelligente Tiere. Das macht sie zum beliebten Haustier und treuen Wegbegleiter. Doch wie lebt es sich als Katzenbesitzer mit einem Garten und wie lassen sich die Pflanzen mit der Samtpfote kombinieren? Katzen sind wegen ihrer Eigenständigkeit beliebt. Mit einem Schmunzeln erfüllt der Katzenhalter ihre Wünsche, die sie nicht selten mit großem Nachdruck einfordern. So ein Katzensommer kann ganz schön aufregend sein. Katzen lieben Licht, Luft, Sonne und frisches Gras.

Die warme Jahreszeit verbringen die Stubentiger gerne im Garten. Während sich die einen die Sonne auf das Katzenfell scheinen lassen oder gemütlich im Schatten auf der Mauer liegen, suchen andere auf der Jagd nach Abwechslung. Eines steht jedoch fest: Langweilig wird es der Katze im Garten nicht, schließlich gibt es viel Neues zu entdecken. Ein Blatt, eine Blüte oder ein Wasserfall, anders als Hunde gestalten Katzen, die in den Garten dürfen, ihre Freizeitaktivitäten selbst. Da taucht natürlich die Frage auf, ob der Garten katzengerecht gestaltet ist. Neben vielfältigen Unfallgefahren, wie offene Türen oder Schächte, Biotope und Pools sowie Insektenstichen, sind es die giftigen Pflanzen, die zu schweren Erkrankungen und sogar zum Tod der Katze führen können.

Bild Narzissen

Giftige Pflanzen

Es gibt nicht nur viele Giftpflanzen in der Wohnung, es sind auch viele Garten-, Balkon- und Kübelpflanzen für die Katze gefährlich. In der Regel meiden Katzen die giftigen Pflanzen, doch oft ist der Spiel- und Forschertrieb stärker. Gerade stark duftende Blüten haben eine magische Anziehungskraft und werden geangelt, beschnuppert und gekaut. Das Gute daran: Es gibt ungiftige Pflanzen für Katzen, die bedenkenlos gepflanzt werden können.

Das Erblühen von Tulpen und Narzissen wird vom Gartenbesitzer schon sehnsüchtig erwartet. Sind es doch die ersten Frühlingsboten und der Winter ist nun endgültig vorbei. Leider sind diese beiden Pflanzen für die Katzen giftig und zwar die ganze Pflanze, aber besonders die Zwiebel.

Ebenfalls sehr beliebte Gartenpflanzen, aber leider auch giftig für die Katze sind:
Begonie, Buchsbaum, Christrose, Efeu, Ginster, Hortensie, Goldregen, Maiglöckchen, Herbstzeitlose, Engelstrompete, Oleander und Palmfarn.

Bei diesen Gewächsen sind alle Pflanzenteile giftig, wobei sich bei der Begonie der höchste Giftgehalt in den Wurzeln und beim Palmfarn im Samen befindet.

Vorsicht Gift

Neben den giftigen Pflanzen lauern im Garten noch andere Giftquellen. Reinigungspräparate, Lacke und Schädlingsbekämpfungsprodukte, wie beispielsweise Rattengift oder Schneckenkorn, sind für Katzen gefährlich und führen zu Vergiftungen. Dabei muss die Samtpfote die giftigen Produkte nicht fressen, es reicht schon, wenn die giftigen Substanzen auf die Pfoten der Vierbeiner gelangen. Bei der Körperpflege nimmt die Katze das Mittel auf und Vergiftungserscheinungen können die Folge sein.

Bild Glockenblumen

Ungiftige Pflanzen für Katzen

Eine blühende Grünoase und eine glückliche Katze müssen kein Widerspruch sein. Dem Hobbygärtner stehen viele ungiftige Pflanzen für Katzen zur Auswahl, damit er sein grünes Paradies in ein Blütenmeer verwandeln kann.

Für die Katze unbedenklich sind:
Für die Katze unbedenklich sind:
Glockenblumen, Fuchsien, Pantoffelblumen, Kamelien, Heidekraut und der Losbaum.

Fuchsien und Kamelien haben noch dazu den Vorteil, dass sie keine direkte Sonneneinstrahlung brauchen, sondern sich im Schatten oder Halbschatten besonders wohlfühlen. Ungiftige Pflanzen für Katzen und zugleich die Königin unter den Blumen sind die Rosen. Ohne Bedenken können auch Malven, Gräser, Jasmin, Stiefmütterchen und Studentenblumen gepflanzt werden.

Ungiftige Pflanzen für Katzen mit Mehrwert

Jeder verantwortungsbewusste Katzenliebhaber wird auf giftige Pflanzen verzichten und ungiftige Pflanzen für Katzen in seinem Garten setzen. Der Hobbygärtner kann jedoch noch einen Schritt weiter gehen und den Garten mit ungiftige Pflanzen für Katzen bepflanzen, die nicht nur das Tier vor schlimmen Vergiftungen schützen, sondern ihm und der Samtpfoten einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert bieten.

Dazu zählt vor allem das Katzengras. Katzengras ist für den Vierbeiner wichtig, um die unverdaulichen Bezoaren leichter herauswürgen zu können. Das Katzengras muss nicht immer im kleinem Blumentopf auf der Fensterbank stehen, es kann direkt in Garten gepflanzt werden. Als Katzengras können verschiedene Samen werden, die nicht nur ungiftige Pflanzen für Katzen sind, sondern auch vom Katzenbesitzer verzehrt werden können.

TIPP: Weizenkeimgras, Roggen oder Hirse dienen nicht nur der Katze als frisches Gras, sondern können von den Menschen für Smoothies oder Salate verwendet werden.

Immer beliebter wird die Erdmandel, obwohl sie bei uns noch ein Geheimtipp ist. Die Erdmandel wird gerne auch als Tigernuss bezeichnet und ist ein Gewächs der Gattung Zypergräser. Die braunen Knollen, die sich an den Wurzeln bilden, werden getrocknet und gemahlen. Die Erdmandel gilt schon seit vielen Jahren als Heilpflanze, vor allem im afrikanischen und arabischen Raum. Sie enthält wertvolle Ballast- und Vitalstoffe.

Bild Lavendel

Mehr ungiftige Pflanzen für Katzen und Menschen

Nach welchen Kriterien werden eigentlich die Pflanzen für den Garten ausgewählt? Als Tierliebhaber wird man sicher nur ungiftige Pflanzen für Katzen kaufen. Aber es spielen auch andere Faktoren eine wesentliche Rolle: Die Lage des Gartens, die Bodenbeschaffenheit, möchte man blühende oder immergrüne Pflanzen, ein- oder mehrjährige Pflanzen und wo können nicht winterharte Blumen überwintert werden.

Dazu kommen Überlegungen wie das Anlegen eines naturnahen Gartens oder eine besondere Pflanzenauswahl für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge. Diese Tiere sind besonders schützenswert und finden in den Gärten ihre erste Nahrung nach dem langen Winter.

Als ungiftige Pflanzen für Katzen sind der Lavendel, Minze, Salbei und sämtliche Kräuter, wie Oregano, Thymian, Majoran oder Baldrian zu empfehlen.
Die Vielseitigkeit dieser Pflanzen helfen Mensch und Tier. Baldrian beruhigt Mensch und Katze, Majoran ist als Küchengewürz bekannt und wird gleichzeitig als Beruhigungsmittel für rollige Katzen verwendet.

Die Citrusgewächse stellen eine Besonderheit dar. Die Citrusbäumchen sind zwar ungiftige Pflanzen für Katzen und dürfen im mediterranen Garten nicht fehlen, dennoch gelten diese ansehnlichen Bäumchen mit süß duftenden Blüten und köstlichen Früchten als Katzensperre. Die Katze macht einen großen Bogen um diesen immergrünen Baum oder Strauch, da sie den Zitrusduft überhaupt nicht leiden kann.

Bildernachweis:
Titelbild – Katzenbabys draußen Urheber: CC0 Public Domain-Pixabay.com
Narzissen Urheber: CC0 Public Domain-Pixabay.com
Glockenblumen Urheber: CC0 Public Domain-Pixabay.com
Lavendel Urheber: CC0 Public Domain-Pixabay.com

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