Familie

Hochzeitsvorbereitungen richtig gestalten

Es ist soweit der große Tag mit deinem Liebsten kann kommen! Das Wichtigste, den Bräutigam, hast du also schon einmal. Damit der Tag aber auch wirklich einer der schönsten in deinem Leben wird, muss noch einiges geplant und organisiert werden. Damit du ganz entspannt vor den Altar treten kannst, geben wir dir im Folgenden eine Übersicht, wann du am besten was organisierst, damit alles glatt läuft.

Was muss alles geplant werden?

Die meisten Brautpaare machen die Erfahrung, je tiefer man in den Planungen steckt und je knapper die Zeit wird, desto mehr offene Baustellen tun sich plötzlich auf. Damit dir das anders geht, kommt nun ein grober Überblick, welche Bereiche du alles auf deinem Radar haben solltest, damit es keine bösen Überraschungen gibt.

Punkt eins, der vielleicht Unromantischste, die Finanzen. Einen groben Überblick verschaffen, wie viel Geld zur Verfügung steht und wer sich wie stark an den Kosten beteiligt. Hier können z.B. Auch die Eltern und Schwiegereltern gefragt werden.

Danach kommt der Ort der Feier dran. Soll es eine standesamtliche oder eine kirchliche Hochzeit werden? Wo findet der Empfang statt? Gibt es ein Lieblingsrestaurant, in dem gegessen werden, soll?

Hieran schließt sich auch der nächste Punkt an: Wer soll alles an der Feier teilnehmen? Eine große Feier mit Arbeitskollegen und der entfernten Verwandtschaft erfordert eine andere Planung als eine kleine Feier mit der Familie und den engsten Freunden.

Delegieren können – mit etwas Hilfe, alles ganz locker angehen

Auch wenn es schwerfällt:
Gib einen Teil der Aufgaben an deinen Partner, die Trauzeugen oder gute Freunde ab. Auf diese Art und Weise wird alles erledigt, ohne das dir der Kopf explodiert. Wenn du vorher zu den einzelnen Aufgaben ein paar Stichpunkte machst, kannst du dir auch sicher sein, dass alles so funktioniert, wie du dir das vorgestellt hast und du nicht auf einmal mit Pommes und Bratwurst beim Empfang nach der Hochzeit da stehst.

Damit du auch mittendrin noch weißt wer sich jetzt um die Dekoration der Kirche, und wer um das Abholen von Tante Frieda kümmert, ist es hilfreich, einen Aufgabenverteiler zu erstellen. In diesem steht dann genau, wer welche Aufgabe hat, bis wann diese erledigt sein soll und unter welcher Nummer ihr die Person im Bedarfsfall erreichen könnt.

Abstecken- nicht nur das Kleid soll passen, sondern auch der Zeitplan

Ein mittlerweile nicht mehr ganz so geheimer, Geheimtipp ist der Hochzeitsordner. Wenn du in diesem alle Zeitpläne, To-Do Listen, Personenlisten und Rechnungen abheftest kannst du dir immer sicher sein, das nichts verloren geht oder vergessen wird. Hilfreich ist hier auch das Einführen eines Farbcode-Systems. Hier werden die einzelnen Bereiche der Planung (bzw. Die jeweiligen Aufgaben) mit verschiedenen Farben markiert. Dabei haben z.B. Die Roten Priorität, an zweiter Stelle kommen die Orangen, danach die Hellblauen und die meiste Zeit kannst du dir für die Weißen lassen.

Zeitplan bei der Hochzeitsvorbereitung

Auf den richtigen Zeitplan kommt es an!

Der Zeitplan – ein Vorschlag

Nachdem die erste Aufregung nach dem Heiratsantrag verflogen ist, stellt sich nun die Frage: Womit fang ich an zu planen?

Die folgenden Termine haben oberste Priorität:
Zuerst solltest du dich zusammen mit deinem Liebsten und eventuell den wichtigsten Freunden, auf einen Termin einigen. Danach führt der Gang zum Standesamt, zur Kirche, und in das Lokal, in dem die Party hinterher steigen soll. Alle drei Lokalitäten müssen schließlich reserviert werden, beim Standesamt heißt das, das sogenannte Aufgebot bestellen.

Danach könnt ihr die vorläufige Gästeliste erstellen. Dieser Punkt sollte nicht unterschätzt werden, schon manchesmal träumte die Braut von einer 200 Leute Party, während der Bräutigam lieber nur mit seiner Liebsten und den 4 besten Freunden, den Bund der Ehe eingegangen wäre!

Hochzeitstorte rechtzeitig bestellen

Bestellen Sie auch die Hochzeitstorte frühzeitig

Und der zweite Streich folgt sogleich …

Einmal tief durchatmen, die allerwichtigsten Dinge sind angehakt. Nun zu den Dingen zweiten Ranges. Da einige der folgenden Aktivitäten etwas Zeit in Anspruch nehmen können, gehst du diese Liste am besten so schnell wie möglich nach den Priorität-A-Dingen an.

Zunächst wäre da einmal das Thema Essen. Klärt am besten zusammen mit einem Mitarbeiter eures Cateringservices, ob der Termin passt. Danach könnt ihr bei einer lockeren Runde klären, wie das Essen genau aussehen soll. Vom 5-Gänge-Menü, über ein buntes Buffet bis hin zu leckeren Snacks ist dabei alles möglich, sodass ihr das Essen ganz auf euch und euren Tag abstimmen könnt.

Ein ähnlicher Punkt ist die Planung des Polterabends, die Details dieser Veranstaltung könnt ihr auch gut an eure Trauzeugen delegieren, hecken diese doch gerne noch den ein oder anderen Schabernack aus …

Danach solltet ihr ein nicht gerade romantisches Thema, immer wieder durchdenken und überprüfen: die Finanzierung. Habt ihr das erledig, geht es auch wieder um schönere Dinge. Zu zweit könnt ihr eure Geschenke- oder Wunschliste zusammenstellen. Einige Läden bieten die Möglichkeit an, diese zu hinterlegen, sodass die Gäste einen guten Anhaltspunkt bei der Geschenkwahl haben.

Solltet ihr eine längere Hochzeitsreise planen, ist nun auch der Zeitpunkt gekommen, um eventuell eure Pässe zu verlängern und den Urlaub bei eurem Arbeitgeber einzureichen.
Etwas Romantisches noch zum Schluss: die Trauringe. Am besten ist es, ihr geht zusammen zum Juweliergeschäft und sucht euch euere Lieblingsschmuckstücke aus, die Gravierung könnt ihr dann auch gleich schon in Auftrag geben (vorher solltet ihr euch jedoch auf einen Familiennamen geeinigt haben).

Probeessen beim Caterer vor der Hochzeit

Denken Sie an das Probeessen beim Caterer

Der letzte Schliff

Einige Monate vor der Hochzeit, rennt die Zeit, genug zutun gibt es jedoch meistens noch stets.

Damit ihr nicht die Orientierung verliert, nun die wichtigsten Punkte im Überblick:
  • Die Trauzeugen festlegen
  • Die finale Gästeliste schreiben
  • Einladungskarten verschicken
  • Brautkleid (Schuhe, Schleier etc.) bzw. den Anzug aussuchen!
  • Eheringe vom Juwelier abholen
  • Kleidung für das Standesamt wählen
  • Probessen beim Caterer
  • Ehevertrag aufsetzen, falls dieser gewünscht ist
  • Termin mit dem Pfarrer/Pfarrerin zur Trauung machen
  • Blumenschmuck und Dekoration bestellen

Wenn du all diese Punkte von deiner To-do-Liste streichen kannst, kannst du dir erst mal eine Pause gönnen: Das Wichtigste ist erledigt! Auch wenn nun noch Kleinigkeiten anstehen (z.B. Sollten die Dankeskarten und der Schirm für eventuelle Regengüsse nicht vergessen werden), ein Großteil der Planung ist geschafft.

Ein kleiner Tipp noch zum Schluss: Versucht falls möglich zwei bis drei Tage vor der Trauung, wirklich alles erledigt zu haben.

So hast du noch ein paar Tage, um die ganz entspannt auf deinen großen Tag zu freuen, und trittst erholt und frisch vor den Traualtar!

Bilder: Pixabay.com/de

Voriger Artikel

KFZ Versicherung richtig wechseln

Nächster Artikel

Was Sie bei Diabetes beachten sollten