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Die Pferdeversicherung: wichtige Leistungen und Kosten vergleichen

Pferdehalter spüren das größte Glück dieser Erde, wenn sie durch unberührte Landschaft reiten und auf dem Rücken ihres Tieres die grenzenlose Freiheit genießen. Aber auch ein Pferd kann erkranken, verunfallen und Schäden bei Dritten verursachen. Bei Operationen oder dem Schadenausgleich nach einem Unfall können die Kosten schnell in immense Höhen steigen und den Pferdehalter vor eine schwierige Entscheidung stellen. Es gibt Versicherungen, die Sie vor dem finanziellen Ruin bewahren und dafür sorgen, dass Sie Ihr Pferd im Bedarfsfall operieren und die Kosten über den Versicherer abrechnen lassen können. Auch bei Schadenforderungen gegen Sie springt eine Versicherung ein und übernimmt die entstandenen Kosten. Doch die Suche nach einem Angebot ist nicht einfach und setzt voraus, dass Sie die Prämien und die Leistungen in einem ausführlichen Vergleich betrachten. Hier erfahren Sie, warum eine Pferdeversicherung wichtig ist und worauf Sie beim Vergleich und vor dem Vertragsabschluss unbedingt achten sollen.

Was soll abgedeckt werden? Unterschiedliche Versicherungen für Pferde

Vorab: Es gibt eine enorme Bandbreite an Versicherungen für das Pferd. Ehe Sie den Vergleich durchführen, sollten Sie sich konkret entscheiden, was Sie versichern möchten. Sie können ein Pferd kranken- und operationsversichern, eine Versicherung gegen Diebstahlschäden oder Unfälle beim Transport abschließen. Auch Pferdelebensversicherungen und Reiterunfallversicherungen sind in der Vielfalt der Angebote zu finden. Wenn Sie alle Risiken absichern möchten, kann eine Pferdevollkaskoversicherung in Frage kommen. Doch nicht jede Versicherung beinhaltet automatisch die von Ihnen gewünschten Leistungen. Ist ein Pferd zum Beispiel nie im Anhänger unterwegs, muss eine Transportversicherung nicht wirklich abgeschlossen werden.

Die Versicherungsangebote unterteilen sich in drei Kategorien. Es gibt:
  1. Versicherungen für Ihr Pferd
  2. Versicherungsleistungen für das Handeln des Pferdes
  3. Versicherungen bei Haftungsansprüchen gegen den Tierhalter.

Zu den wichtigsten Absicherungen hingegen zählen eine OP- und Pferdekrankenversicherung, sowie die Haftpflichtversicherung. Im Leistungsportfolio von R+V Versicherung finden Sie eine Pferdeversicherung, die mit hohen Leistungen und günstigen Prämien zu Ihrem Anspruch passt. Wenn Sie die Versicherungen nach Wichtigkeit definieren, werden Sie automatisch in erster Linie auf die drei aufgeführten Absicherungsarten stoßen.

Krankheiten und Operationen werden teuer

Erkrankt Ihr Pferd oder muss es nach einem Sturz operiert werden, steigen die Kosten für die Behandlung in den vier- bis fünfstelligen Bereich. Eine Pferdekrankenversicherung übernimmt einen Großteil der Kosten, unabhängig davon, ob es sich um eine leichte, eine schwere oder eine chronische Erkrankung mit dauerhaftem Behandlungsbedarf handelt. Rät der Tierarzt eine Operation an, zahlen Sie als Tierhalter den vollen Betrag, wenn Sie auf eine Versicherung mit OP-Kostenübernahme verzichten. Da es sich beim Gesundheitsschutz für Pferde um ein ähnliches Versicherungskonzept wie bei Ihrer Krankenversicherung handelt, sollten Sie den Kostenvergleich mit größter Präzision vornehmen und die Prämie den enthaltenen Leistungen gegenüberstellen. Wie viel Prozent der Gesamtkosten in welchem Krankheitsfall übernommen werden, hängt vom jeweiligen Versicherer und dem von Ihnen gewählten Vertrag ab. Fakt ist aber, dass Sie mit einer Pferdekranken- und OP-Versicherung nicht vor die Entscheidung gestellt werden, eine wichtige Behandlung anhand der Kosten abzuwägen.

Bild Unfall mit Pferd beim Reiten

Die Haftpflichtversicherung – warum Pferde versichert werden sollten

Bei der Pferdehaftpflichtversicherung handelt es sich weniger um eine Versicherung für Ihr Pferd als um Ihren eigenen Versicherungsschutz. Sie haften für jeglichen Schaden, der durch Ihr Pferd verursacht wird. Dabei spielt Ihre “Schuld und Beteiligung” keine Rolle. Am Beispiel: das Pferd steht auf der Koppelt, gerät durch einen äußeren Einfluss in Panik und durchbricht die Abgrenzung. Anschließend läuft es auf die Straße und kollidiert mit einem vorbeifahrenden Auto. Als Tierhalter sind Sie für die Gesundheit des Pferdes, aber auch für die entstandenen Material- und Personenschäden beim Unfallgegner haftbar. Ist “nur” das Fahrzeug defekt und den Insassen nichts passiert, fällt die berechtigte Forderung gegen Sie noch verhältnismäßig gering aus. Handelt es sich aber um einen Personenschaden, können die Kosten durchaus in Millionenhöhe steigen und Sie in den finanziellen Ruin treiben. Auch wenn Sie an diesem Unfall keinerlei Schuld tragen und zum Unfallzeitpunkt nicht anwesend waren: Sie haften für all die Dinge, die durch Ihr Tier und im Zusammenhang mit dem Pferd passieren. Ein anderes Beispiel ist eine Reitschule. Wirft das Pferd einen Reiter ab oder tritt aus, sind Sie in der Haftung und müssen für alle Schäden aufkommen. Haben Sie eine Pferdehaftpflichtversicherung, übernimmt diese den Schadenausgleich und Ihr finanzieller Background ist nicht in Gefahr.

Die richtige Versicherung finden: welche Leistungen Sie wirklich brauchen!

So vielfältig wie die angebotenen Versicherungen für Pferde sind, so vielseitig sind auch die Situationen, in denen Versicherungsschutz von Vorteil ist. Fakt ist, dass jedes Pferd erkranken, operiert werden müssen oder einen Schaden bei Dritten verursachen kann. Diese drei Risiken sollten Sie beim Vergleich und der Auswahl einer Pferdeversicherung einkalkulieren. Ob Sie Spezialversicherungen für den Transport oder zum Beispiel eine Pferdelebensversicherung benötigen, hängt ganz vom Umstand und dem Grund der Pferdehaltung ab. Für hochpreisige Turnier- oder Zuchtpferde erweitert sich der Versicherungsbedarf in Gegenüberstellung zu Pferden, die Sie als Hobby und für den privaten Ausritt halten. Auch das Alter und die Vorgeschichte des Tieres sollten in die Pferdeversicherungswahl einfließen. Nicht jede Pferdekrankenversicherung beinhaltet die Kostenübernahme bei Operationen. Neigt ein Tier zu Koliken oder wurde in der Vergangenheit bereits einmal operiert, lohnt es, wenn Sie über den Abschluss einer Pferdeversicherung mit OP-Kostenübernahme nachdenken. Als privater Pferdehalter benötigen Sie im Regelfall keine speziellen, sondern in erster Linie die Standardversicherungen mit Kostenübernahme bei Operationen, teuren Behandlungen durch den Tierarzt und der Schadenübernahme bei Unfällen mit Halterhaftpflicht. Es empfiehlt sich, die Gesundheit und Ihre Haftung bei einem Versicherer abzuschließen und auf diesem Weg einen Prämienvorteil zu erzielen. Für jeden Anspruch und Bedarf finden Sie passende Versicherungsleistungen.

Nehmen Sie sich Zeit für den Vergleich und wählen die Pferdeversicherung mit Bedacht aus. Nur wenn Sie die jeweiligen Leistungen kennen, können Sie richtig entscheiden und sind im Bedarfsfall abgesichert. Wenn Ihr Pferd einen Unfall verursacht oder zum Beispiel operiert werden muss, können die Kosten ohne eine Versicherung schnell in den finanziellen Ruin führen. Schadenforderungen eines Unfallgegners sind aufgrund der Größe und Gewicht von Pferden weitaus kostenintensiver als bei Unfällen mit Hunden oder Katzen. Die richtige Entscheidung treffen Sie, wenn Sie die Auswahl einer Versicherung auf das Tier selbst und auf Ihre Erfahrungen im Verhalten des Pferdes abstimmen.

Bildernachweis:
Titelbild – Alexas-Fotos / Pixabay.com (CC0 Creative Commons)
Reiterin – nicolagiordano / Pixabay.com (CC0 Creative Commons)
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