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So erstellst Du einen Wochenbericht fürs Praktikum

Da ein Praktikum meist komplett anders als Schule oder Studium ist, wissen Praktikanten oft nicht, was für einen Bericht im Anschluss wichtig ist und was festgehalten werden soll. Wer jedoch einige Hinweise befolgt, wird problemlos einen informativen und spannenden Wochenbericht über das Praktikum schreiben können.

Roten Faden finden und folgen

Ein Praktikum soll Schülern die Möglichkeit geben, erste praktische Erfahrungen zu sammeln und ihre theoretisch erworbenen Kenntnisse in der Realität anwenden zu können. Solche Erfahrungen sind natürlich spannend, sodass es im Nachhinein schwer fällt, wichtiges von unwichtigem zu trennen. Wer einen Wochenbericht über ein Praktikum schreiben muss, sollte sich daher einen roten Faden überlegen und diesem strikt folgen. Sie können beispielsweise einen chronologischen Plan erstellen, bei dem Sie Tag für Tag bestimmte Zeitfenster erfassen und Ihre Aufgaben beschreiben. Alternativ heben Sie die verschiedenen Aufgabenstellungen der jeweiligen Praktikumstage hervor und nennen zusätzlich ein Highlight und erklären dieses präzise. Für beide Varianten ist wichtig, dass Sie anhand des Wochenberichts Ihre Aufgaben und Tätigkeiten schildern, was Sie wo lernen konnten, welche Dinge Ihnen sehr zugesagt haben und was Sie selbst vielleicht verbessern würden. Natürlich dürfen Sie die Vorschriften Ihrer Schule nicht vergessen. Sie sollten die dort geltenden Vorschriften für einen Praktikumsbericht unbedingt einhalten und beherzigen.

Chronologischer Wochenbericht

Notizblock

Bildnachweis OpenClipart-Vectors / CC0 Public Domain-Pixabay.com

Wer sich für einen chronologischen Wochenbericht entscheidet, hat den Vorteil, von vornherein einer bestimmten Ordnung folgen zu können. Um sich nach dem Praktikumstag besser an alles erinnern zu können, ist es sinnvoll, sich während der Arbeit kleine Notizen mit Angabe der Uhrzeit zu machen, falls der Vorgesetzte hiergegen nichts einzuwenden hat. Eine Tabelle mit den Spalten “Uhrzeit” und “Tätigkeiten” ist dafür sehr gut geeignet. Im Anschluss formulieren Sie Ihre Notizen in vollständige Sätze aus und schildern so ihre täglichen Erfahrungen im Praktikum. Der Nachteil dieser Methode ist allerdings, dass der Bericht womöglich recht eintönig wird. Wer jeden Tag schreibt, dass er von sieben bis acht Uhr Regale aufgefüllt hat, Gemüse geschnitten hat oder Archivmaterial gesichtet hat, langweilt seinen Leser früher oder später.

Fähigkeiten, Ziele und Highlights beschreiben

Die Alternative zum chronologischen Wochenbericht ist eine Darstellung des Praktikums, bei der Sie konkret auf Tagesziele, erworbene Fähigkeiten und Highlights eingehen. Diese Art des Berichts gestaltet sich ein wenig anspruchsvoller, da Sie schon während des Praktikums erkennen müssen, was Sie anhand der gestellten Aufgaben lernen können und so eigene Hierarchien aufstellen müssen. Am sinnvollsten ist es dafür, dass Sie zunächst erklären, welche Tätigkeiten Ihnen übertragen wurden. Im Anschluss versuchen Sie dem Leser zu verdeutlichen, was Sie dabei lernen konnten bzw. welche theoretischen Kenntnisse sich anwenden und vertiefen ließen. Als kleines Extra ordnen Sie den Tag einem bestimmten Tagesziel unter, Sie geben Ihm sozusagen eine eigene Überschrift. An Tag 1 könnte das beispielsweise das “Kennenlernen des Betriebs” sein, während es an Tag 3 vielleicht um die “Hygiene am Arbeitsplatz” geht. Zudem ist es sinnvoll ein persönliches Highlight zu erwähnen, das Ihnen am jeweiligen Tag besonders gut gefallen hat. Seien Sie dabei ruhig konkret und erklären Sie, was Ihnen daran besonders zugesagt hat und wieso es sich um ihr persönliches Tageshighlight handelt.

Zeit für ein Fazit

Sollte Ihre Ausbildungsstätte keine konkreten Vorschriften gegen ein Fazit am Ende des Praktikumsberichts haben, dann ist eine Zusammenfassung zum Schluss sehr sinnvoll. Dabei haben Sie die Möglichkeit, in Kürze das Wichtigste auf den Punkt zu bringen und zu erklären, welche Fähigkeiten Sie erlernen und verbessern konnten. Außerdem ist an dieser Stelle Platz für Kritik und Anregungen, die das Praktikum für einen selbst besser gemacht hätten. Das Fazit lässt sich sehr gut mit einer Empfehlung für andere Schüler und Auszubildende abschließen, in der man beschreibt, welche Erfahrungen und Aufgaben auf die Praktikanten vor Ort warten.

Wochenbericht schreiben

Bildnachweis StartupStockPhotos / CC0 Public Domain-Pixabay.com

Sprachlicher Aufbau

Auch wenn es bei einem Wochenbericht über ein Praktikum in erster Linie um die erworbenen Fähigkeiten geht, soll er dennoch spannend und abwechslungsreich geschrieben sein. Um Leser nicht zu langweilen, sollten Sie Wortwiederholungen vermeiden und den Satzaufbau nicht immer gleich gestalten. “Heute habe ich um sieben Uhr das Lager aufgeräumt. Danach habe ich die Regale eingeräumt. Um neun Uhr habe ich das Kassensystem kennengelernt” ist beispielsweise eine sehr eintönige Dastellungsweise für einen Bericht. Nutzen Sie die Vielfalt der deutschen Sprache: “Meinen ersten Tag begann ich um sieben Uhr im Lager, wo ich für Ordnung sorgen sollte. Im Anschluss befüllte ich die Regale im Supermarkt mit neuen Waren, bis ich um neun Uhr eine Einführung in das Kassensystem bekam.
Zudem ist es wichtig, dass Sie Ihre Erfahrungen und Erlebnisse möglichst konkret beschreiben, wenn es sich um für Sie bedeutende Situationen handelt. Damit schaffen Sie es, den Leser nah an das Geschehen heranzuholen. So liest sich der Bericht spannend und interessant zugleicht.

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