Bildung

New Work: Eine Chance auf selbstbestimmte Arbeit und gesellschaftlichen Fortschritt

Die Welt ist im Umbruch, die Arbeitswelt auch. Das Leben im “globalen Dorf” sorgt unumkehrbar für mehr Transparenz; mit weitgehenden gesellschaftlichen Folgen, die natürlich bis in die Arbeitswelt hineinreichen. Es zeigt sich an vielen Stellen: Wo eingefahrene Arbeitsbedingungen und/oder ungünstige Organisationsstrukturen Arbeitnehmern nicht gerecht werden oder sie benachteiligen, kann das heute nicht mehr als “Firmengeheimnis” gehütet werden, sondern erzeugt irgendwann externen Druck, der eine Anpassung unvermeidlich macht.

Traditionelle Unternehmen mit gesunder Orientierung in die Zukunft entwickeln rechtzeitig zeitgemäße Zukunftskonzepte zur Neugestaltung der Arbeitswelt (statt abzuwarten, bis sie durch Druck von außen und unter erheblichem Imageverlust dazu gezwungen werden). Moderne Jung-Unternehmer gestalten von vornherein eine Arbeitswelt im Sinne der New Work, denn langfristig überleben wird in der zukünftigen Arbeitswelt schließlich nur der, der die besten Mitarbeiter für sich gewinnen kann … Da auch die Digitalisierung bald jedes Unternehmen auf diesem Planeten erreicht hat, ist die Entwicklung und Pflege einer digital denkenden und innovationsfördernden Unternehmenskultur ein zentraler Inhalt der New Work.

Damit ist der Kern der New Work schon beschrieben – sie ist nichts anderes als ein Modell der besten denkbaren Entwicklung in die Arbeitswelt der Zukunft. Die “New Work” wird kommen – weil sie das gesammelte Wissen der Menschheit umfassend und zum Wohle aller nutzbar macht und weil eine die große Mehrheit der Menschen weiß, dass davon unsere Zukunft abhängt. Für moderne Unternehmen, die diese Zukunft mitgestalten wollen, bietet die New Work unglaublich viele Chancen; der nachfolgende Artikel gibt einen Überblick über die Gründe, den Begriff und die Details der New Work:

New Work – Idee und Inhalte

Der Begriff “New Work” beschreibt ein Gedankenmodell der Arbeitsbedingungen der Zukunft. Danach erbringen Arbeitsbedingungen, die von echtem Respekt und echter Kommunikation geprägt sind und dem einzelnen Beteiligten größtmögliche Freiheit zur Entfaltung bieten, die besten Arbeitsergebnisse. Was so logisch ist, wie es klingt, ist keine ganz neue Idee und hat sich längst in Tests und Studien bestätigt. Es gibt auch schon lange Unternehmen, in denen Ansätze der New Work gelebt wurden und werden – kleine “Leuchtturm”-Projekte, für die die Umsetzung dieser meist unter dem Begriff “Mitarbeiterförderung” laufenden Ansätze mit erheblichem Aufwand verbunden war. Mit der digitalen Revolution ist die jeden Mitarbeiter fördernde “New Work” in greifbare Nähe gerückt.

Die Bezeichnung wurde geprägt vom Wirtschaftsphilosophen Frithjof Bergmann. Der Begründer der “New Work”-Bewegung wurde 1930 in Sachsen geboren, wuchs in Österreich auf und ging mit 19 Jahren in die USA. Bergmann war aufgebrochen, weil er 1949 mit dem Aufsatz “Die Welt, in der wir leben wollen” ein Studienjahr in Oregon gewann. Weil es ihm ernst war mit der Veränderung der Welt, studierte er schließlich – nach Jobs als Fließbandarbeiter, Tellerwäscher, Hafenarbeiter und Preisboxer, Erfahrungen als Selbstversorger und Verfassen einiger Theaterstücke – Philosophie an der Universität Princeton. Ihm gefiel die menschenverachtende Ausübung des Kapitalismus nicht, nach mehreren Reisen in die Ostblockländer der 1970er Jahre hielt er das damalige Gegenmodell Kommunismus allerdings auch nicht für zukunftsfähig. Bergmann entwickelte daraufhin mit der “New Work” sein eigenes Gegenmodell zum ungezügelten Kapitalismus. Er sah in der New Work die Chance, die Menschheit von der Knechtschaft (= Lohnarbeit) zu befreien, mit Freiheit, Selbstständigkeit und selbstbestimmter Teilhabe an der Gemeinschaft als zentralen Werten. Bis hinein in ein neues Gesellschaftsmodell, mit Abkehr vom Konsumwahn, einem Anteil zufriedenstellender Selbstversorgung auf hohem technischem Niveau und nur der Arbeit für Menschen, die sie wirklich wollen (der Rest sollte durch die fortschreitende Automatisierung erledigt werden). Ein Modell ohne Revolution, eine allmähliche Veränderung hin zu einer Gesellschaftsform, in der innovative Technologien so intelligent eingesetzt werden, dass mit Sinn und Überzeugung ausgefüllte Arbeit zur Berufung wird und sich das Leben aller Menschen (wieder) lebendiger anfühlt …

Das erste Zentrum für Neue Arbeit entstand 1984 unter dem Eindruck der Massenentlassungen, die die erste Automatisierungswelle der Automobilstadt Flint/Michigan brachte. Seitdem hat Bergmann seine Ideen zur New Work in tausenden Artikeln und über Lehraufträge z. B. an der University of Chicago, der Stanford-Universität und der University of Berkeley verbreitet, hat Firmen und Regierungen, Kommunen, Gewerkschaften, Obdachlose und viele viele Jugendliche zur Zukunft der Arbeit und Innovationsfreudigkeit beraten. Was in Flint mit ein paar halbherzigen, durch General Motors oktroyierten und deshalb von den Menschen nicht mitgetragenen Maßnahmen begann, ist inzwischen gewachsen und wird in allen Ländern diskutiert, die daran interessiert sind, dass es allen Bürgern gut geht. Manchmal wird es auch einfach von den Bürgern selbst gemacht – die geheimnisvolle Auferstehung der von der Autoindustrie als Stadtleiche hinterlassenen “Motown” (Motorenstadt) Detroit hat z. B. viel mit Bergmanns Ideen zu tun. Detroit ging als “Heimatstadt der automobilen Monostruktur” mit dieser in die Krise und mit der Bankenkrise in die Knie: 2009 war die Stadt zahlungsunfähig, Juli 2013 insolvent, Ende 2013 standen um 80.000 Häuser leer und 75 % der Einwohner waren arbeitslos. September 2014 brachte die Stadt unter neugewählter Regierung zunächst ihre Finanzen unter Kontrolle und legte in den folgenden Jahren einen beeindruckenden wirtschaftlichen Aufschwung hin. Es begann mit zahlreichen kleinen Zentren des Urban Gardening (inzwischen sind es fast 2.000); Künstler und Kultur-Angebote, Tourismus-Investitionen und Ansiedlung von Start-ups folgten … ein erstes, in vielen Einzelheiten kritikfähiges Beispiel, das aber sehr gut die Kraft von eigenverantwortlichem Engagement zeigt.

Inzwischen ist “New Work” der Modebegriff für die Arbeitswelt der Zukunft geworden; der für europäische Verhältnisse z. B. durch den deutschen Psychologen Marcus Väth konkretisiert wird.

Nach ihm basiert die 'Arbeit der Zukunft' auf vier Säulen:
  • Life Blending: Bewusste Lebensführung, mit Arbeit, die Sinn ins eigene Leben bringt
  • Neue Arbeitsmodelle, die einer komplexen und dynamischen Arbeitswelt gerecht werden
  • Neuen Unternehmensstrukturen, die nach und nach Firmenorganisation und Unternehmenskultur verändern
  • Neubewertung der Rolle von Arbeit durch die Gesellschaft, gefolgt von entsprechendem Handeln der Politik

Mächtig Stoff und jeder einzelne Punkt ein Konfliktfeld, aber auch viele Chancen – jeder Mensch mit Lust auf Karriere sollte sich heute sicher ernsthaft mit dem Thema New Work beschäftigen. Denn ein Aufbruch in die New Work ist heute schon für viele Unternehmen möglich. Wissenschaftler unterschiedlichster Fachrichtungen arbeiten eifrigst daran, jedem modernen Unternehmen durch passende digitale und mentale Unterstützung den Aufstieg in “Leuchtturm”-Positionen zu ermöglichen. Vorausschauende Unternehmer holen sich die Forschungsergebnisse dieser Wissenschaftler ins Haus, wenn sie zusammen mit ihren Mitarbeitern “ihre New Work” entwickeln.

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Was ist neu an der New Work?

In der alten, überkommenen Arbeitswelt arbeiten abhängige Arbeitnehmer vorwiegend weisungsgebunden und nicht immer zufrieden; die häufig auftretenden Dysbalancen müssen zudem durch staatliche Kontrolle korrigiert werden. Außerhalb des kriminellen Bereichs treten diese Dysbalancen vor allem dort auf, wo sich Marktmacht ausnutzen lässt. Sie betreffen die Arbeitnehmer, wirken aber auch zu Ungunsten kleiner, junger, unerfahrener oder nicht sehr wandlungsfähiger Unternehmen. Die von den Wandlungen in der Arbeitswelt dafür um so schneller betroffen werden. Typisches Beispiel ist der Handwerksbetrieb, der auf der einen Seite Aufträge an bereits digital organisierte Konkurrenten verliert, auf der anderen Seite im Ruf steht, seine Lehrlinge zu “piesacken” – und deshalb heute überhaupt keine Lehrlinge mehr findet.

Das geht besser, für den genannten Handwerksbetrieb bietet New Work vermutlich sogar die einzige Überlebenschance. Wobei man sich gerade in Deutschland mit einigem Recht darüber streiten kann, ob die New Work nicht in weiten Teilen einfach eine Rückbesinnung auf alte Werte ist. Denn bei uns gehört Unternehmertum und Verantwortung für Gesundheit und Wohlergehen der Mitarbeiter zusammen, seit die alten Fugger nicht nur ein Handelsimperium gründeten, sondern auch die “Fuggerei” bauten, in der mittellose Bürger für Pfennige (noch heute: 0,88 Euro im Jahr) und drei Gebete am Tag eine Wohnunterkunft fanden. Das war 1514 und brachte in Folge ein Unternehmertum hervor, in dem das Interesse für die Belange der eigenen Mitarbeiter meist kein Fremdwort war. Erst in letzter Zeit wehte mit der unkritischen Übernahme neoliberalistischer Ideen ein anderer Wind – der in der deutschen Gesellschaft nicht wirklich gut ankommt und bereits zu gesellschaftlichen Spannungen führt. Zeit für Rückbesinnung, weil in diesem historischen Unternehmertum starke Wurzeln einer New Work verborgen liegen, unter der sich Mitarbeiter-Potenziale (und damit letztlich das Unternehmenspotenzial) bestmöglich entfalten können.

Die New Work bietet gerade für den starken Teil des deutschen Unternehmertums Chancen, der kein Interesse daran hat, sich im Sinne eines modernen Manchester-Kapitalismus an Schwächeren zu bereichern. Solche typisch deutschen Unternehmer gibt es in Massen, und sie begnügen sich gerne mit einer Art “Richtlinien-Kompetenz”, weil sie schon während ihrer eigenen Ausbildung erfahren haben, dass die fachliche Kompetenz eines Mitarbeiters der des Chefs gleichen oder diese sogar übersteigen kann. Für solche Unternehmen bietet die New Work Wege in die Moderne, denn sie haben deren Ideen zu selbstbestimmter, freier Arbeit mit Sinn, Flexibilität und Möglichkeiten zum Einbringen der eigenen Persönlichkeit längst als nützlich erkannt und begrüßen moderne Ideen zur Umsetzung. Für Jungunternehmer, die in den Hochzeiten des Neoliberalismus geprägt wurden, bietet die New Work die Chance, die Prinzipien fördernder und förderlicher Zusammenarbeit kennenzulernen.

Letztlich dienen diese Prinzipien der New Work der Durchsetzung einer uralten Geisteshaltung, an der jede einzelne Maßnahme gestaltet, geprüft und bewertet werden muss:

New Work als geistige Haltung: Konsequente Umsetzung der Menschenwürde

Spätestens seit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen 1948 und deren gesetzlicher Verankerung durch die Europäische Menschenrechtskonvention (Deutschland: 5. Dezember 1952) ist den meisten Bürgern klar, dass moderne Gesellschaften auf Dauer nur funktionieren, wenn alle Menschen gleichberechtigt zusammenleben. Laut Artikel 1 sind alle Menschen sind frei und gleich, mit unveräußerlicher Würde und Rechten geboren, mit Vernunft und Gewissen begabt; sie sollen einander im “Geist der Solidarität” begegnen. Ist also alles bereits durchdacht – wo soll das mehr gelten als auch und gerade im Arbeitsleben, das unser Leben finanziert und unser Wohlergehen und Fortkommen sichert?

New Work will diese Werte mit Leben erfüllen und dadurch die Verantwortlichkeit des Einzelnen stärken, ein Bestreben, das unserer Gesellschaft nur gut tun kann. Der Großteil der Unternehmer und der Mitarbeiter wissen das und möchten genau das, deshalb ist die Umsetzung der New Work auch in aller Munde. New Work hilft also nicht nur dabei, die neuen digitalen Entwicklungen vorteilhaft zu nutzen, sondern bietet gute Chancen, unser aller Zukunft positiv zu verändern. Richtig umgesetzte New Work ist gut für Unternehmen und für Mitarbeiter und beeinflusst darüber hinaus das gesamte Zusammenleben in der Gesellschaft, sie ist nicht weniger als ein entscheidender Fortschritt in der Evolution und ein entscheidender Schritt hin zu vernünftiger Selbstorganisation des Homo sapiens, der sich auf dem Planeten so breit macht wie niemals zuvor.

New Work als “Buzzword” – Taten sind gefragt

Kennen Sie “Greenwashing”? Dieser nette Name für einen Betrug wurde von Greenpeace für PR-Bemühungen von Unternehmen geprägt, die auf der “Grünen Welle” mitschwimmen wollen, obwohl die Jute-Schleife um die Verpackung das einzig umweltverträgliche Element am Produkt ist. Heute schadet Greenwashing Unternehmen bereits deutlich. Vor diesem Hintergrund gibt es begründete Hoffnung, dass sich “New Work” nicht als Schlagwort von Großkonzernen vereinnahmen lässt, sondern dann ganz schnell als “New Slavery” gebrandmarkt wird.

Und das wir alle es schaffen, unsere gegenwärtige Arbeitswelt zu einer Welt des New Work umzugestalten, die der Menschheit (und der Welt) echten Fortschritt bringt. Je mehr Menschen an der Schaffung der neuen Arbeitswelt mitarbeiten, desto schneller und reibungsloser wird diese ohnehin unausweichliche Umgestaltung in die richtigen Wege geleitet. Nachhaltigen Einstieg in diesen für jedes moderne Unternehmen zukunftsentscheidenden Ansatz bieten New Work Seminare – für Führungskräfte, und alle anderen, die die neue Welt der Arbeit mitgestalten möchte. Denn nur wer rechtzeitig dabei ist und sich mit der Arbeitswelt der (nahen) Zukunft beschäftigt, hat die Chance, diese Arbeitswelt in seinem Sinne zu formen.

Kritik an der New Work

Jede Maßnahme der New Work findet demnach ihre Grenzen in der Menschenwürde der jeweils Betroffenen; mit diesen Grenzen und den Schwierigkeiten bei der Umsetzung beschäftigt sich die konstruktive Kritik der New Work.

Sie ist zu unterscheiden und abgrenzen von der Kritik an den Ideen der New Work – wer die Menschenwürde anderer nicht respektiert, ist gefährlich oder verfolgt gefährliche Ziele, die er mit scheinbar einfachen Lösungsvorschlägen oder Behauptungen durchzusetzen versucht. Gerade weil unsere Welt nicht einfach ist und nie einfach war, konnten solche Populisten in der dunklen, unaufgeklärten Vergangenheit viel Unheil anrichten. Die Ideen der New Work wirken gegen Populismus; die Menschen, die auf den Fortschritt der menschlichen Zivilisation setzen, werden die auf “mehr Menschenwürde” gerichteten Grundideen der New Work sicher nicht kritisieren.

Kritik an der Umsetzung der New Work ist dagegen dringend gewünscht, denn die möglichst passgenaue Umsetzung gehört zu den Herausforderungen der Zukunft. In einer Welt von 7, 8, 10 Milliarden Menschen ist kein Platz mehr für unsoziale Individuen, weil die Verteilkämpfe für alle fürchterlich würden – nur eine vernünftige Selbstorganisation macht die Menschheit zukunftsfähig. Darum geht es auch bei der New Work, die so gesehen nicht nur eine Chance für die zukünftige Arbeitswelt, sondern eine Chance für das Überleben der Menschheit ist. Ein großer Teil der Kritik an der New Work geht deshalb von vornherein in die falsche Richtung, wenn sie dem Machtverlust eines autoritären Führungsstils nachtrauert: Kluge Unternehmer haben schon immer gerne Macht abgegeben, weil zur Macht die Verantwortung gehört, die sie gerne auf ihre Mitarbeiter verteilen. Womit wir wieder bei der vernünftigen Selbstorganisation sind:

New Work und Old Work – der Stand der Dinge

In den momentanen Wirren, die die Entwicklung zu mehr Transparenz und die vernünftige Einbindung neuer Techniken mit sich bringt, macht uns wahrscheinlich jeder Ameisenhaufen in Sachen Selbstorganisation und pflegliche Behandlung der einzelnen Individuen etwas vor, aber wir sind ja erst am Anfang der New Work. Immerhin hat sich die sozialverträglich geformte Marktwirtschaft bereits als das Arbeitssystem bewährt, das dem Individuum die größtmögliche Freiheit ermöglicht – es geht “nur” darum, diese Marktwirtschaft in eine zukunftsfähige Form zu gießen und die zerstörerischen Kräfte – die immer vorkamen und immer vorkommen – möglichst schnell und eleganter als früher unschädlich zu machen.

Dazu braucht es Kontrolle, klassisch eine staatliche Aufgabe, im Moment sieht es nur so aus, als wenn die überkommenen Staatsorgane mit den Anforderungen der globalen Welt generell etwas überfordert sind und eventuell sogar eine grundlegende, generelle Umgestaltung unserer Gemeinschaftsorgane fällig wird. In einer Welt der New Work wird es möglich, neue gegenseitige Kontrollmechanismen zu erdenken und zu installieren, die unguten Auswüchse bereits auf unterstaatlicher Ebene höchst effektiv verhindern … Aber das ist Zukunftsmusik, erst einmal geht es darum, das eigene Unternehmen so zukunftsfähig zu machen, dass es sich die besten Mitarbeiter für den Start in die Zukunft sichern kann. In der neuen Welt der Arbeit warten neue Unternehmensformen, neue persönliche Ziele, neue Regeln für konstruktive Zusammenarbeit und neue Regelungen zu Nachkommenschaft und Fortbestand von Unternehmen … Auch wenn es sich fast utopisch anhört: Erstmals in der Geschichte der Menschheit bietet sich – auch durch die globale Vernetzung – die Chance, entscheidende Teile des Lebens der Selbstorganisation durch die Bürger zu überlassen, die in neuen, gemeinschaftlich organisierten Unternehmenseinheiten ihr Leben und ihre Welt formen.

Bildernachweis:
Titelbild – Gerd Altmann from Pixabay

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