Gesundheit

Verstopfungen mit natürlichen Mitteln beseitigen

Es ist kaum vorstellbar, aber circa 50 Prozent der Deutschen leiden fast regelmäßig unter Magen-Darm-Beschwerden. Diese Zahl ist erschreckend im Hinblick auf die Tatsache, dass die meisten dieser Verdauungsprobleme aus Verstopfungen resultieren. Von einer Verstopfung ist immer dann die Rede, wenn der Stuhlgang drei oder sogar mehr Tage ausbleibt.
Viele Betroffene sind erst einmal nicht besonders irritiert, wenn es um den ausbleibenden Stuhlgang geht. Dennoch sollte jeder von uns auf eine regelmäßige Verdauung achten. Schließlich ist der Darm das Zentrum des Immunsystems. Sobald dieser mit Schlackstoffen verstopft ist, wirkt sich dieser Umstand negativ auf das Immunsystem aus. Der größte Teil unserer Immunkraft (etwa 70 Prozent) stammt aus dem Darm, weshalb eine tiefergreifende Störung wie die Verstopfung schnell zu Anfälligkeiten für andere Krankheiten führen kann.

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Mögliche Ursachen für Verstopfung

Die Voraussetzungen für eine geregelte Verdauung definieren sich über ausreichend Flüssigkeit, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Milchsäurebakterien, Vitamine und Spurenelemente. Geraten diese Stoffe im Darm aus dem Gleichgewicht, kommt es zu Verdauungsstörungen, welche sich häufig in Form einer Verstopfung äußern. Neben dem Ungleichgewicht dieser Stoffe, können aber auch andere Belastungen der Auslöser für eine Verstopfung sein. Zum Beispiel wenn die Psyche durch Ärger und Frust beeinträchtigt ist. Aber auch Depressionen, welche häufig aus beruflichen und privatem Stress resultieren, können für eine Verstopfung verantwortlich sein.

Die negative Wirkung lösender Medikamente

An dieser Stelle hält die Pharmaindustrie ein breit gefächertes Sortiment verschiedener Medikamente parat, welche Abhilfe schaffen sollen.

Alle Medikamente mit abführender Wirkung haben eines gemeinsam:
Sie regen die Darmtätigkeit künstlich an und lösen die Verstopfung. Das hört sich im ersten Moment erst einmal positiv an. Schließlich leiden Betroffene unter der Verstopfung, welche mit unangenehmen Begleiterscheinungen wie Krämpfe, Blähungen und Völlegefühl einhergeht. Die Einnahme ist denkbar einfach und die Werbung verspricht sogar ein gezieltes und planbares Lösen der Verstopfung

Auf diese Weise kann der Betroffene abends eine kleine Pille schlucken und sich morgens auf einen befreienden Stuhlgang vorbereiten. Andere Abführmittel wie zum Beispiel das extrem unangenehm schmeckende Bittersalz wirken beinahe sofort.

Dazu wird das bittere Granulat in Wasser aufgelöst und getrunken. Die lösende Wirkung stellst sich in der Regel schon wenige Stunden nach dem Konsum ein. Problematisch ist jedoch, dass der ohnehin schon träge Darm dadurch auch noch mit chemischen Inhaltsstoffen belastet wird. Diese müssen vom Körper erst einmal wieder abgebaut werden, was sich erneut negativ auf die Darmtätigkeit auswirkt. Hinzu kommt, dass sich der Darm schnell an das Abführmittel gewöhnt, weshalb es sehr schnell zur Abhängigkeit kommt.

Betroffene können bei dauerhaftem Konsum von Abführmitteln irgendwann gar nicht mehr auf die Toilette, ohne eines der schädlichen Hilfsmittel zu nutzen. Ein weiterer Nachteil basiert auf den Verlust wichtiger Elektrolyte, welche nach dem Konsum von Abführmitteln ausgeschieden werden. Wichtige Nährstoffe und Darmbakterien gehen dabei schnell verloren, was sich negativ auf die Versorgung des Körpers auswirkt.

Tablette

Auf chemische Abführmittel sollte verzichtet werden

Die Ursachenforschung

Grundsätzlich sollte die chronische Verstopfung immer einem Arzt vorgestellt werden. Dieser kann ernsthafte Krankheiten ausschließen und die Ursachen eingrenzen. Eventuell weist dein Körper eine Lactose-Intoleranz oder eine Gluten-Allergie auf, ohne dass du davon weißt. Es kann aber auch sein, dass du einen sehr langen Darm hast, dass eine chronische Entzündung vorherrscht oder du unter einer Stoffwechselstörung (Zum Beispiel KPU oder HPU) leidest, welche deine Darmtätigkeit chronisch einschränkt. Neben der ärztlichen Untersuchung inklusive Ursachenforschung, kannst du aber selbst sehr viel tun, um deinen Darm wieder in Schwung zu bringen.

Eine natürliche Darmentleerung – Die Alternativen

Wenn du großen Bedarf hast, deine Verstopfung so schnell wie möglich zu lösen, da die Schmerzen unerträglich sind, solltest du dir einen sogenannten Irrigator zulegen. Diese sind bereits für unter 10 EUR im Internet, aber auch in Apotheken erhältlich. Dabei handelt es sich um ein Gefäß aus Kunststoff, welches mit einem Schlauch und einem Hahn zum Auf- und Zudrehen versehen ist. Der Irrigator dient dazu, selbstständig Einläufe durchzuführen. Der Gedanke an einen Einlauf mag etwas beunruhigend sein. Schließlich assoziieren wir Darmspülungen häufig mit dem Aufenthalt im Krankenhaus. Dennoch wirst du deine Verstopfung damit innerhalb weniger Minuten, schonend und vor allem auf natürlichem Wege lösen.

Was bleibt, ist ein befreiendes und erleichtertes Gefühl sowie das gute Gewissen, den Darm nicht mit Schadstoffen zu belasten. Die Darmspülung lässt sich kinderleicht zu Hause und auch alleine durchführen. Du kannst wählen, womit du deinen Darm spülen möchtest. Dazu kannst du den Irrigator mit abgekühltem Kamillentee, Wasser, oder auch Kaffee befüllen. Bei einer chronischen Verstopfung ist jedoch davon auszugehen, dass die Darmflora stark beschädigt ist, weshalb du lieber eine Lösung aus Wasser und Bentonit für die Darmspülung nutzen solltest. Bentonit ist zwar sehr kostspielig, baut die Darmflora aber schnell wieder auf.

Salat

Eine ausgewogene Ernährung hilft bei Verstopfungen

Die Essgewohnheiten ändern

Wenn du unter einer dauerhaften Verstopfung leidest, wirst du schnell einsehen, dass du um eine Ernährungsumstellung nicht herum kommst. Wie bereits erwähnt, gehören Ballaststoffe unbedingt auf den Speiseplan für einen funktionierenden Darm. Ballaststoffe sind Faserstoffe, welche aufquellen und ihr Volumen somit vergrößern. Dabei entwickeln diese eine gewisse Masse, welche auf die Darmwände drückt und dort die erforderliche Peristaltik (Entleerungsdruck) auslöst. Ballaststoffe kommen hauptsächlich in grünen Blattsalaten sowie in vielen Gemüsesorten vor. Aber auch in Getreide stecken viele Ballaststoffe, weshalb du beides auf deinen täglichen Speiseplan setzen solltest.

Aber Vorsicht!

Die Faserstoffe müssen aufquellen, um für den gewünschten Druck zu sorgen. Das bedeutet, dass du sehr viel Flüssigkeit zu dir nehmen musst. Trinkst du zu wenig, bewirken die Ballaststoffe im Darm das Gegenteil und es kommt erneut zur Verstopfung. Beachte also: Je mehr Ballaststoffe du konsumierst, umso mehr musst du trinken. Am besten 2-3 Liter täglich. Achte auch darauf, dass du Wasser, Tee, oder verdünnte Fruchtsäfte trinkst. Zuckerersatzstoffe in Form von Light-Getränken gehören grundsätzlich nicht auf den Speiseplan.

Du kannst auch ballaststoffarme Gerichte “aufwerten“, indem du beispielsweise indische Flohsamenschalen oder Leinsamen untermischst. Beide Produkte bestehen aus absolut natürlichen Zutaten und sind reich an Ballaststoffen. Du erhältst beides im Internet, Reformhaus oder im Bioladen. Für den gesunden und abführenden Snack zwischendurch, eignen sich Trockenpflaumen, welche du sogar im Supermarkt bekommst. Du kannst auch Pflaumensaft über den Tag verteilt trinken. Wenn du noch einen Schritt weitergehen und deinen Darm komplett “renovieren” möchtest, solltest du dich mit dem Thema Heilfasten auseinandersetzen. Bitte beachte jedoch, dass dieser mehrwöchige Prozess ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht erfolgen sollte.

Fazit

Eine chronische Verstopfung kann viele Ursachen haben und sollte immer mit einem Arzt besprochen werden. Eventuell überweist dieser zu einem Gastroenterologen, welcher eine Darmspiegelung durchführt. Grundsätzlich solltest du es jedoch vermeiden, chemische Abführmittel einzunehmen, da diese den Darm unnötig belasten, sehr schnell zur Abhängigkeit führen und wichtige Nährstoffe ausspülen. Es ist wichtig dass die geschädigte Darmflora wieder aufgebaut wird.

Das klappt ausschließlich mit einer Ernährungsumstellung. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass der Speiseplan von Ballaststoffen und ausreichend Flüssigkeit dominiert wird. Eine schnelle, schonende und angenehme Entleerung erzielst du immer mit einem Irrigator, wobei Bentonit-Pulver unterstützend und entgiftend wirkt. Du kannst das Pulver sowohl für die Darmspülung nutzen, als auch in Wasser aufgelöst trinken. Beide Varianten sorgen dafür, dass dein Darm seine Tätigkeit schnell wieder aufnimmt. Darüber hinaus solltest du indische Flohsamenschalen und Leinsamen in deinen Speiseplan mit aufnehmen, da sich diese Produkte unterstützend auf die Darmtätigkeit auswirken. Getrocknete Pflaumen und Pflaumensaft wirken ebenfalls abführend und sind besonders wohltuend und angenehm im Geschmack. Wenn du diese Tipps befolgst, solltest du dein Wohlbefinden schnell wieder steigen können.

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Titelbild: Urheberrecht / bowie15 / 123rf.com

Textbilder: Pixabay.com/de

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